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	<title>Gears Behind The Screen</title>
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		<title>Gears Behind The Screen</title>
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		<title>Das Ding, das sich Filmmusik nannte&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Jan 2009 15:13:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris T-Bay</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutsche bewegte Bilder...]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer Filmmusik hört, denkt an Themes von Star Wars, coole Songs, die in Filmen vorkommen oder manch einer vielleicht sogar an rasante Stücke von The Dark Knight. Dabei ist Filmmusik mittlerweile nicht mehr wegzudenken. Und der beste Score scheint der zu sein, der gar nicht mehr auffällt. Es ist wie beim VFX-Artist: Das beste Lob [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gearsbehindthescreen.wordpress.com&amp;blog=4106352&amp;post=22&amp;subd=gearsbehindthescreen&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer Filmmusik hört, denkt an Themes von Star Wars, coole Songs, die in Filmen vorkommen oder manch einer vielleicht sogar an rasante Stücke von The Dark Knight. Dabei ist Filmmusik mittlerweile nicht mehr wegzudenken. Und der beste Score scheint der zu sein, der gar nicht mehr auffällt. Es ist wie beim VFX-Artist: Das beste Lob das er kriegen kann ist &#8222;Welche CGI?&#8220;.<br />
Musik in Filmen kann auffallen, muss aber manchmal auch in den Hintergrund verschwinden um den Film nicht zu gefährden. Sie kann allmögliche Formen annehmen. Es gibt glaub ich kein Bereich in der allgemeinen Musik, der komplexer ist. Man könnte Filmmusik auch manchmal als Mix aus verschiedenen Stilen zusammenfassen. Da gibt es keine Grenzen. Einfaches &#8222;Klaviergedudel&#8220; kann treffend sein, wie aber auch verzerrte rythmische Geräuschkulissen, aber auch den schlimmsten Heavy Metal, den man sich vorstellen kann. Und man muss diese Musik noch nicht mal mögen. Sofern sie aber eine Szene unterstreicht, ist sie schon wieder gut.<br />
Man kann sagen, dass man Filmmusik nicht in &#8222;gut&#8220; oder &#8222;schlecht&#8220; einteilt, nein viel mehr in &#8222;passt&#8220; oder &#8222;passt nicht&#8220;. Und hier fängt wohl ein großes Problem an, das immer ein Hindernis im Weg hat: Der Geschmack.</p>
<p>Dass man einen Film, sogar eine Szene mit den unterschiedlichsten Filmmusiken unterlegen kann und jedesmal etwas neues mit hineinbringt, macht die Nachbearbeitung eines Filmes unglaublich schwer.<br />
Gerade der deutsche Film scheint aber hier nach dem System zu arbeiten: &#8222;Komm&#8217;, hauptsach&#8217; es ist nicht so still in der Szene.&#8220; Hier scheint Filmmusik eher als Lückenfüller zu dienen, als eine vernünftige Unterlage. Der &#8222;Amerikanische Stil&#8220; wird oft als schlecht eingestuft. Ist man zu stolz?<br />
Andere Fragen: Haben die Amerikaner den guten Film / die gute Filmmusik gepachtet? Darf man nicht in die Richtung gehen? Gibt es überhaupt einen &#8222;Amerikanischen Stil&#8220;? Sollen wir das Geld für riesige Orchester ausgeben, wenn wir eh schon nicht soviel Geld für unsere eigentlichen Filme ausgeben?</p>
<p>Die angemessene Antwort oder Reaktion auf diese Fragen wäre: &#8222;Hä?&#8220;<br />
Thomas Newman macht es so schön vor. Einfache Melodien auf einem wunderbaren Untergrund von Streichern. Meisterwerke für sich. Für Laien scheint sich jeder Soundtrack gleich anzuhören, dennoch erreicht Newman immer etwas verträumtes und bewegendes in den Filmen mit seiner Musik zu erreichen.<br />
Newman? Das ist dieser Komponist von &#8222;The Green Mile&#8220;, &#8222;Die Verurteilten&#8220;, &#8222;Pferdeflüsterer&#8220; (manchen vielleicht ein Begriff <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> ),&#8230;<br />
Ich will nicht sagen, dass er leicht zu kopieren ist und bitte: Wer will schon kopieren? Gibt doch nichts unehrenhafteres. Aber man kann eine gewisse Stilrichtung einschlagen. Und das ist doch nicht verboten. Die deutschen Filmemacher klauen soviel, warum dann nicht mal einen Musikstil <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' />  Und die heutige Technik macht es möglich, solche klassische Filmmusik am Rechner zu erzeugen &#8211; und dessen Qualität wird immer besser..</p>
<p>Deutsche Filme scheinen immer totenstill zu sein. Verwaschene Bilder und kaum Sounddesign. Filmmusik ist, wenn überhaupt vorhanden, eher fehlplatziert und störend. Es gibt Ausnahmen. Ausnahmen, die scheinbar keiner kennt. Ausnahmen wie &#8222;Erbsen auf halb 6&#8243;, ein Film, bei dem der Titel schon abschreckt &#8211; aber dennoch sehenswert ist. Ein kleines leuchtendes Etwas im verkommenen dunklen Sumpf der Filmindustrie. Der Soundtrack mal was ganz anderes &#8211; das merkt man schon an der ersten Szene. Ein wunderbares Intro (&lt;- dazu in einem anderen Artikel mehr -.-) mit dieser einfach-wirkenden Musik. Ab und zu ein bisschen russischer Folk, der zwar gewöhnungsbedürftig sein kann und auch nicht jedem gefallen muss, der sich aber gut zum Rest passt.</p>
<p><span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://gearsbehindthescreen.wordpress.com/2009/01/06/das-ding-das-sich-filmmusik-nannte/"><img src="http://img.youtube.com/vi/9kjfuZWyFws/2.jpg" alt="" /></a></span><br />
(&#8222;Der Sprung&#8220; aus dem &#8222;Erbsen auf halb 6&#8243;-OST)</p>
<p>Kennen Sie das? Man kann mit einem lustigen und verrückten Musiktrack eine Szene komplett durch den Kakao ziehen. Legen wir das &#8222;Benny Hill&#8220;-Theme auf eine ernste Szene, schon haben wir die eigentliche emotionale Wirkung um 180° gedreht. Kann man dann mit einer Szene nicht auch eine emotionale Wirkung verstärken?<br />
Sind die deutschen Filmkomponisten (sofern überhaupt welche dazu verwendet werden) zu grob? Denken die: &#8222;Damit kriegen wir den Film auch nicht mehr hoch!&#8220;?<br />
Ich möchte niemanden runterziehen. Vielleicht weiß auch keiner was er wirklich will. Vielleicht will auch keiner &#8222;gute Filmmusik&#8220; nachahmen. Vielleicht traut sich auch keiner mal etwas sphärisches und berührendes zu produzieren. Vielleicht soll der deutsche Film einfach nur lustig sein &#8211; egal ob es als Drama, Horror oder Komödie ausgegeben wird.<br />
Moment&#8230;Horror? Ach ja, kennt man hier ja nicht. Genauso wenig wie Spätzle im Norden <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Glauben Sie bitte nicht, dass ich nur ein Fan von Ami-Filmen bin. Ich wünsche mir immer und immer wieder mal ins Kino zu gehen und von einem deutschen Film begeistert zu werden. Ein paar Mal hat man es schon fast hinbekommen.<br />
Visuell&#8230;<br />
aber auch akkustisch&#8230;</p>
<p>&#8230;ja, ein paar Mal&#8230;</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/gearsbehindthescreen.wordpress.com/22/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/gearsbehindthescreen.wordpress.com/22/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/gearsbehindthescreen.wordpress.com/22/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/gearsbehindthescreen.wordpress.com/22/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/gearsbehindthescreen.wordpress.com/22/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/gearsbehindthescreen.wordpress.com/22/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/gearsbehindthescreen.wordpress.com/22/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/gearsbehindthescreen.wordpress.com/22/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/gearsbehindthescreen.wordpress.com/22/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/gearsbehindthescreen.wordpress.com/22/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/gearsbehindthescreen.wordpress.com/22/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/gearsbehindthescreen.wordpress.com/22/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/gearsbehindthescreen.wordpress.com/22/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/gearsbehindthescreen.wordpress.com/22/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gearsbehindthescreen.wordpress.com&amp;blog=4106352&amp;post=22&amp;subd=gearsbehindthescreen&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Ein Lichtblick&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Oct 2008 15:12:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris T-Bay</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutsche bewegte Bilder...]]></category>

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		<description><![CDATA[Bezogen auf: Man kann viel über das Deutsche Fernsehen meckern, dennoch scheint es irgendwie Erfolg zu haben &#8211; gerade wenn man die verliehenen Fernsehpreise sieht. Man muss doch denken, die müssen es sich ja irgendwie verdient haben. Oder? Von was sprach also dieser &#8222;alte Mann&#8220; Ranicki, der da den Preis für sein Lebenswerk gar nicht [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gearsbehindthescreen.wordpress.com&amp;blog=4106352&amp;post=17&amp;subd=gearsbehindthescreen&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bezogen auf:<br />
<span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://gearsbehindthescreen.wordpress.com/2008/10/13/ein-lichtblick/"><img src="http://img.youtube.com/vi/jsbhA64PvwA/2.jpg" alt="" /></a></span></p>
<p>Man kann viel über das Deutsche Fernsehen meckern, dennoch scheint es irgendwie Erfolg zu haben &#8211; gerade wenn man die verliehenen Fernsehpreise sieht. Man muss doch denken, die müssen es sich ja irgendwie verdient haben. Oder?<br />
Von was sprach also dieser &#8222;alte Mann&#8220; Ranicki, der da den Preis für sein Lebenswerk gar nicht annehmen wollte. Ist er eitel? Oder verrückt? Ist er eine Gefahr für das Deutsche Fernsehen? Hat man Angst, dass er mehr Kultur und Bildung in die Glotze bringt? Das wir wieder was vernünftiges schauen? Muss er entfernt werden, damit die Show &#8222;normal&#8220; weiterlaufen kann und nicht mehr durch solche Störenfriede wie Marcel Reich-Ranicki himself unterbrochen werden kann? Ein Literaturkritiker, der gefürchtet aber deswegen auch geliebt wird?</p>
<p>Oder ist er ein Hoffnungsschimmer. Ein Lichtblick?</p>
<p>Es klingt poetisch &#8211; ja und übertrieben &#8211; genauso wie das Deutsche Fernsehen. Kann man da noch stolz sein, wenn man vorne steht und sich die Preise abholt und jedem Furz dankt?<br />
Ich mein, man will nicht zu hart sein und wir, THE AUDIENCE, haben ja keine Ahnung von den geschäftlichen Dingen &#8222;da oben&#8220;. Wir wissen gar nicht, wie erfolgreich so manche Sendungen sind. Und wir müssen es ja nicht schauen. Und was läuft, läuft. &#8222;Never touch a running system!&#8220;<br />
Aber dennoch ist es soweit gekommen, wo man sich beim Schauen (sofern man mal versehentlich den TV angeschaltet hat und versehentlich auf so Sender wie RTL oder SAT.1 geschaltet hat) fragt: Ist das jetzt deren ernst oder seeehr versteckte Satire? Hmm&#8230;nein. Satire würde sich da eher erkenntlich zeigen. Nein, es muss ersteres sein. Und kurz darauf schüttelt man den Kopf bei irgendwelchen &#8222;Dialogen&#8220; und sagt laut vor sich hin: &#8222;Nein!&#8220;. Einfach nur &#8222;Nein!&#8220;. Und man schaltet weiter, in der Hoffnung keinen Muskelkater beim Kopfschütteln zu bekommen.</p>
<p>&#8222;DANN MACHS DOCH BESSER, WENN DU MEINST DU KANNST DAS!&#8220; &#8211; Anpassen und Geld verdienen oder &#8222;BESSER SEIN&#8220; und auf der Strecke bleiben? Sein Butterbrot muss man ja irgendwie verdienen. Man hat eine Familie zu ernähren. Man arbeitet ja beim Fernsehen. Man will viel Geld verdienen. Erfolgreich sein. Hmm. Dann wohl eher anpassen. Obwohl was neues wäre auch nicht schlecht. Hmm&#8230;Was haben denn die Amis so&#8230;?</p>
<p>Ranicki spricht mir aus dem Herzen, obwohl ich ihn leider nicht so kenne. Aber ich finde es toll, dass er sich nicht alles gefallen lässt und in einer Veranstaltung, die DSDS (das ist diese eine Sendung, wo diese Sprüche von diesem Bohlen da gesammelt und gezeigt werden) prämiert, sich nicht auch noch da oben auf die gleiche Schiene stellen lässt. Damit keiner sagen kann: Wir haben sogar den Ranicki da oben hingebracht &#8211; Beweis: Allen, sogar Kritiker, gehts nur um den Erfolg. Irgendwann kriegen wir sie alle&#8230;</p>
<p>Eine Sendung mit Ranicki und den Chefs der Öffentlich-Rechtlichen und den Privaten? Was wäre das für ein geniales Konzept. Aber ich denke, vorher gibt es einen vierten Teil von Herr der Ringe, der von Uwe Boll in Szene gesetzt wird, als dass so eine Sendung seine Existenz findet.<br />
&#8222;Lass den alten Mann mal reden, beruhige ihn und guckt, dass ihr ihn irgendwie wieder von der Bühne bringt.&#8220;</p>
<p>Manche sehen es als Sternstunde, andere als pure Comedy eines 88-jährigen Literaturkritikers. Selbst der Film &#8222;Free Rainer&#8220; brachte nicht viel. Er sorgte für ein paar Schlagzeilen und nach dem Punkt der letzten Sätze verstummte das Problem wieder.</p>
<p>Ranicki sprach von ARTE, von 3SAT, für viele ein Noname-Sender geworden, die irgendwo auf Kanal 50 aufwärts liegen, bei den digitalen Sat-Empfängern sogar noch nach dem &#8222;Jamba&#8220;-Kanal (Leute, den gibts echt -.-). Er sprach von untergehenden Perlen des deutschen Fernsehfilms. Indirekt sprach er von einer gesteuerten und recht defekten PR von eben diesen Perlen. Filme, die man nur beachtet, wenn man ganz genau die Fernsehzeitungen studiert. Wenn man sich nicht von dem Standard-Trash blenden lässt, sondern mal tiefer gräbt.<br />
Ja, irgendwo schlummern sie, die guten Filme und Sendungen und träumen von Begriffen wie &#8222;PrimeTime&#8220;, &#8222;Fehrnsehpreise&#8220; und ähnlichen Dingen.</p>
<p>Ich sag immer: Was die Japaner an Fantasie in Filmen manchmal zuviel haben, haben wir meist zu wenig. Entweder basteln Filmemacher hierzulande Konstrukte, die so komplex und entfremdet sind, das man recht depressiv und poetisch hochgebildet sein muss, um nach dem Film nicht zu denken: &#8222;Warum habe ich diesen Film gesehen?&#8220; &#8211; oder man stützt sich auf triviale Geschichte, die irgendwie einen Matsch aus sovielen potentiellen Ideenansätzen darstellen, aber irgendwie nie gefruchtet sind. Und selbst wenn man eine gute Idee zu fassen bekommt, stellt man diese so trocken da, dass ein Kaugummi dagegen knusprig erscheint. Und ich rede NICHT von Action. Das ist ein Stilmittel, das man gekonnt und behutsam einsetzen sollte. Nein, ich rede auch nicht von Titten, die die Dynamik und den &#8222;Wert&#8220; des Filmes/der Sendung nach oben bringen sollen. Ich rede da eher von dem Fremdwort &#8222;Emotion&#8220;. Das komische Ding, das durch packende Dialoge, wunderbare intensive Filmbilder, die gekonnt mit einem wunderbaren musikalischen Thema begleitet werden, entwickelt wird. Von Geschichten, die nicht dauernd uns unsere Geschichte vorhalten, die nicht dauernd Missstände von armen Gegenden in Berlin zeigen, die nicht dauernd noch eine Krimileiche fordern, damit ein paar Wannabe-Polizisten wieder was zu tun haben, die nicht dauernd uns Beziehungsprobleme uninteressanter Charaktere ins Gesicht drücken &#8211; eher Geschichten, die unterhaltend etwas ausdrücken können, das wir noch nicht (so) kennen. Etwas &#8222;NEUES&#8220;! Und nein, nicht irgendwas Hollywood-Größenwahnsinniges. Haben die in L.A. den guten Film gepachtet? Gibt es da Copyrights drauf?</p>
<p>&#8222;Hollywood ist für mich nur ein paar Buchstaben auf nem Berg. Meisterwerke können überall entstehen.&#8220;<br />
Aber irgendwie scheint es keiner zu wollen. Immer hopfen dieselben Pappnasen vor der Kamera herum, scheinen nicht gemerkt zu haben, das Theaterschauspiel und Filmschauspiel recht wenig miteinander zu tun haben, und bringen einen trivialen Dialog nach dem anderen heraus.</p>
<p>Und es geht hier nicht um Dinge, die man nur mit Geld korrigieren kann. Es geht wohl eher um die Prioritäten, wie man das Geld aufteilt. Warum nicht einen guten Film oder Folgen einer guten Serie oder eine gute Sendung mehrmals wiederholen, damit es auch mehrere erreicht &#8211; anstatt das Geld in zig Folgen eines schwachsinnigen Formats zu stecken, die von Episode zu Episode ungelaubwürdiger erscheint, da dort einem wohl nichts mehr neues einfällt.</p>
<p>Independent-Filmemacher scheinen schon modernere Züge anzunehmen, doch keiner scheint damit irgendwie nach vorne durchzukommen. Auf Festivals werden die Filme gelobt und prämiert und das wars dann. Wer nicht in der Szene informiert ist, wird nie etwas von dem Film hören.<br />
Ein Zusammenschluss der Independent-Filmgruppen scheint aus egoistischen Gründen wohl weniger zu funktionieren. Wenn man schon independent ist, will man auch &#8222;sein eigenes Ding&#8220; machen und sich nicht reinreden lassen, so wie in den großen Produktionen, die von den großen Sendern ausgehen. Nichts gegen Independent-Produktionen &#8211; ganz im Gegenteil: sie sind wohl eher ein Hoffnungsschimmer und zeigen, dass es doch nicht nur Trash gibt.<br />
Also gibt es viele unbeachtete Einzelkämpfer, die wohl nie gegen die großen &#8222;Mächte&#8220;, wie DSDS oder der ganzen Krimi-Landschaft ankommen.</p>
<p>Naja&#8230;wird viel gesprochen und geschrieben&#8230;aber dennoch bleibt alles beim alten&#8230; -.-</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/gearsbehindthescreen.wordpress.com/17/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/gearsbehindthescreen.wordpress.com/17/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/gearsbehindthescreen.wordpress.com/17/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/gearsbehindthescreen.wordpress.com/17/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/gearsbehindthescreen.wordpress.com/17/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/gearsbehindthescreen.wordpress.com/17/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/gearsbehindthescreen.wordpress.com/17/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/gearsbehindthescreen.wordpress.com/17/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/gearsbehindthescreen.wordpress.com/17/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/gearsbehindthescreen.wordpress.com/17/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/gearsbehindthescreen.wordpress.com/17/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/gearsbehindthescreen.wordpress.com/17/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/gearsbehindthescreen.wordpress.com/17/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/gearsbehindthescreen.wordpress.com/17/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gearsbehindthescreen.wordpress.com&amp;blog=4106352&amp;post=17&amp;subd=gearsbehindthescreen&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Warum ich keine Briefmarken sammle&#8230;</title>
		<link>http://gearsbehindthescreen.wordpress.com/2008/08/24/warum-ich-keine-briefmarken-sammle/</link>
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		<pubDate>Sun, 24 Aug 2008 12:43:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris T-Bay</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zahnräder eines Filmes]]></category>

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		<description><![CDATA[Oft höre ich die Frage &#8222;Warum machst du denn Filme?&#8220;. Eine Standardfrage, wie man sie oft auch bei den &#8222;Großen&#8220; hört. Man kann ja schlecht sagen: &#8222;Damit so Leute wie du was zu schauen haben!&#8220;. Manche finden ihre Faszination im Sammeln von Briefmarken, andere gehen raus um das Singen von Vögeln auszunehmen, weil sie wissen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gearsbehindthescreen.wordpress.com&amp;blog=4106352&amp;post=14&amp;subd=gearsbehindthescreen&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Oft höre ich die Frage &#8222;Warum machst du denn Filme?&#8220;. Eine Standardfrage, wie man sie oft auch bei den &#8222;Großen&#8220; hört. Man kann ja schlecht sagen: &#8222;Damit so Leute wie du was zu schauen haben!&#8220;. Manche finden ihre Faszination im Sammeln von Briefmarken, andere gehen raus um das Singen von Vögeln auszunehmen, weil sie wissen wollen, warum sie so singen wie sie singen, wenn sie überhaupt singen&#8230;</p>
<p>Damit fange ich mal den ersten Artikel in diesem Blog an.</p>
<p>Es ist die Faszination, die uns zu etwas macht, was wir sind oder was wir gerne machen. Manchen Menschen geht das (glücklicherweise) im Beruf so, andere machen das hobbiemäßig und vlt. irgendwann auch mal beruflich, wenn sie genug Erfahrung haben. Denn wenn wir etwas leidenschaftlich gerne tun, fällt uns vieles autodidaktisch zu, ohne das wir es als &#8222;Lernen&#8220; oder &#8222;Arbeit&#8220; empfinden. Der Mann, der die Welt erforschen will ist neugierig. Er will immer weiter, bis er irgendwann zurückblickt und darüber nachdenkt, welche &#8222;Arbeit&#8220; er mit der Zeit schon verrichtet hat.</p>
<p>Briefmarken interessieren mich nicht so, dafür aber Film. Dieses allgemein bekannte Wort &#8222;Film&#8220;. Die Art Geschichten zu erzählen, ohne ein Wort zu sagen. Die Vielfalt von Möglichkeiten den Zuschauer emotional zu beeinflussen, ohne dass dieser es mitbekommt. Viele sitzen vor der Leinwand und sind immer wieder aufs Neue überrascht über das, was sie da so sehen.</p>
<p>Und dann gibt es so Leute wie mich, die es interessiert, mal hinter die Leinwand zu schauen. Stellt euch vor, ihr würdet dahinter einen riesigen Komplex von Zahnrädern sehen. Alle greifen sie ineinander, jedoch ist das erste Zahnrädchen, so unscheinbar klein, vom letzten so weit entfernt, das man gar nicht glaubt, das dieses Rädchen das große beeinflussen kann. Wäre es defekt oder nicht da, würde sich das große vielleicht gar nicht drehen. Verschiedene Kreisläufe greifen ineinander, bild- und tontechnische mit den erzähltechnischen &#8211; ja, man könnte sagen, jeder Charakter im Film hat einen eigenen Kreislauf.<br />
Es lebt!</p>
<p>Egal ob ein Film gut oder schlecht ist, ob er ein anspruchsvolles Drama oder eine luftigleichte Actionkomödie ist &#8211; es passiert soviel, von dem wir bewusst nichts mitbekommen. Dafür umso mehr im Unterbewusstsein. Hätten wir dieses &#8222;Unterbewusstsein&#8220; nicht, wären es nur Bilder und Töne, die uns berieseln würden, die Oberfläche eines Filmes.<br />
Warum weinen wir bei Dramen? Wir wissen doch, dass es nur gespielt ist, dass alles Fiktion ist, dass wir diese Personen im Grunde gar nicht kennen.<br />
Warum gruseln wir uns in Horrorfilmen oder stehen bei Thrillern vor Spannung beinahe auf den Stühlen? Wir wissen doch, dass es nur gespielt ist, dass alles Fiktion ist, dass wir diese Personen im Grunde gar nicht kennen.</p>
<p>Gäbe es dieses &#8222;Ding&#8220; &#8211; ich will es &#8222;Emotion Control&#8220; nennen &#8211; nicht, welches Abseits von Bild und Ton unser Unterbewusstsein anspricht, würde wohl kein Spielfilm funktionieren.</p>
<p>Geschichtenerzähler gab es schon fast immer, aber wenn wir diese Geschichten vor Augen bzw. vor unseren Ohren bekommen, scheint sie noch intensiver zu wirken. &#8222;Intensivität&#8220;, das braucht ein guter Film auch. Es ist das Resultat aus zig verschiedenen Dynamiken innerhalb der bewegten Bilder. Bilddynamik, Tondynamik, Erzähldynamik, Emotionsdynamik,&#8230; und ihre Untergruppen (Geschwindigkeit, Lautstärke,&#8230;) &#8211; sie alle Bilden das, was auf der Leinwand zu sehen ist.<br />
Es klingt kompliziert und das soll es auch, um einfach zu zeigen, dass es mit &#8222;Kamera an &#8211; Kamera aus&#8220; lange nicht getan ist, das vieles passiert, von dem wir gar nicht wissen, dass es passiert. So mehr man sich mit Film beschäftigt, desto mehr taucht man in eine wunderbare Welt ein, wo am Schluss alles ineinander zu greifen scheint.</p>
<p>Kunst, wie auch Filmkunst ist etwas, über das man sich heutzutage nicht mehr streiten darf. Fast alles ist möglich geworden und selbst der strangeste Film oder der niveauloseste Streifen hat eine Art Plan &#8211; und sei es nur, dass man sich über eine Nichtigkeit aufregt&#8230;</p>
<p><em>Mehr über das ganze wird man in den anderen Artikeln finden.</em></p>
<br /><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/gearsbehindthescreen.wordpress.com/14/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/gearsbehindthescreen.wordpress.com/14/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/gearsbehindthescreen.wordpress.com/14/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/gearsbehindthescreen.wordpress.com/14/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/gearsbehindthescreen.wordpress.com/14/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/gearsbehindthescreen.wordpress.com/14/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/gearsbehindthescreen.wordpress.com/14/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/gearsbehindthescreen.wordpress.com/14/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/gearsbehindthescreen.wordpress.com/14/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/gearsbehindthescreen.wordpress.com/14/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/gearsbehindthescreen.wordpress.com/14/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/gearsbehindthescreen.wordpress.com/14/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/gearsbehindthescreen.wordpress.com/14/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/gearsbehindthescreen.wordpress.com/14/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/gearsbehindthescreen.wordpress.com/14/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/gearsbehindthescreen.wordpress.com/14/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gearsbehindthescreen.wordpress.com&amp;blog=4106352&amp;post=14&amp;subd=gearsbehindthescreen&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">T-Bay</media:title>
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		<title>[TUTORIAL] &#8222;Der gute Ton&#8220; &#8211; Teil 3: Nachsynchro und Fertigstellung</title>
		<link>http://gearsbehindthescreen.wordpress.com/2008/07/02/der-gute-ton-teil-3-nachsynchro-und-fertigstellung/</link>
		<comments>http://gearsbehindthescreen.wordpress.com/2008/07/02/der-gute-ton-teil-3-nachsynchro-und-fertigstellung/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 02 Jul 2008 18:20:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris T-Bay</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unabhängige bewegte Bilder...]]></category>
		<category><![CDATA[filmmusik]]></category>
		<category><![CDATA[Filmton]]></category>
		<category><![CDATA[nachsynchro]]></category>
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		<category><![CDATA[tonbearbeitung]]></category>

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		<description><![CDATA[In diesem nun letzten Teil von &#8222;Der gute Ton&#8220; geht es um die Nachsynchronisation und um die Fertigstellung des sogenannten &#8222;SoundTracks&#8220;, die dann zur Bildspur einer DVD hinzugefügt wird. Auch hier wird wieder teilweise auf das Programm Magix Video Deluxe zurückgegriffen, aber sollte auch mit vielen anderen (Schnitt-)Programmen möglich sein. Manche Angaben beziehen sich auf [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gearsbehindthescreen.wordpress.com&amp;blog=4106352&amp;post=9&amp;subd=gearsbehindthescreen&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;">In diesem nun letzten Teil von &#8222;Der gute Ton&#8220; geht es um die <span style="color:#f5f5f5;"><strong>Nachsynchronisation</strong></span> und um die <span style="color:#f5f5f5;"><strong>Fertigstellung</strong></span> des sogenannten &#8222;SoundTracks&#8220;, die dann zur Bildspur einer DVD hinzugefügt wird. Auch hier wird wieder teilweise auf das Programm Magix Video Deluxe zurückgegriffen, aber sollte auch mit vielen anderen (Schnitt-)Programmen möglich sein. Manche Angaben beziehen sich auf die Verarbeitung des Tons von &#8222;Teil 2: Die Verarbeitung&#8220;.</p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#f5f5f5;"><strong>. . . N A C H S Y N C H R O N I S A T I O N . . .</strong></span></p>
<p style="text-align:justify;">Es kann ja vorkommen, dass bestimmte Tonpassagen beim Dreh nicht gut rübergekommen sind oder technisch nicht richtig aufgezeichnet werden konnte (z.B. weite Totalen,&#8230;). Hier empfiehlt sich nachträglich die Sprache oder Effekte nochmals aufzunehmen. Das nachträgliche Einbauen von Effekten ist ja schon in &#8222;Teil 2: Die Verarbeitung&#8220; angesprochen worden &#8211; mit der Sprache ist das im Grunde nicht viel anders.<br />
Die Schwierigkeit, die hier hinzukommt ist die <span style="color:#f5f5f5;"><strong>schauspielerische Begabung</strong></span>. Denn oft hört man es &#8211; gerade bei Amateurfilmproduktionen &#8211; heraus, wenn nachsynchronisiert wurde. Dies liegt daran, dass man vor dem Computer, unserem &#8222;virtuellen Synchronstudio&#8220; nicht mehr auf Aktionen anderer Schauspieler oder Ereignisse reagieren kann. So ist es für viele recht ungewohnt, gerade weil man hier auch seiner &#8222;realen&#8220; Stimme viel näher kommt. Man hört sich selbst schließlich ja ganz anders als andere, da einem meistens die tiefen Frequenzen (bei männlichen Sprechern) fehlen. Bei einer Aufnahme kommt dann immer der Überraschungseffekt &#8222;Das bin ich?&#8220;. Diese Stufe sollte man also erstmal überwinden, was aber, sofern man die Rolle vor der Kamera gespielt hat, eigentlich schon gewohnt sein sollte.<br />
Außerdem muss man beachten, das eine <span style="color:#f5f5f5;"><strong><span>deutsch-deutsche Synchronisation</span></strong></span> meist schwieriger ist, als bei einer fremden Sprache (mit der Ausnahme, dass man hier das &#8222;Dialogdrehbuch&#8220; natürlich schon besitzt, nämlich in euren Drehbuch^^). Hier muss man exakt arbeiten, da in der deutsch-deutschen Synchro jede Verschiebung auffällt, da man als Zuschauer sich an die exakte <span style="color:#f5f5f5;"><strong>Lippenbewegung</strong></span> gewöhnt ist, im Gegensatz zur englisch-deutschen, wo man es schon unbewusst gewohnt ist, nicht so exakt auf die Synchro zu achten.</p>
<p style="text-align:justify;">Um eine Nachsynchro recht sauber über die Bühne zu bringen, benötigt man am besten die <span style="color:#f5f5f5;"><strong>Schnittdatei</strong></span>, in der ihr auch schon den Ton bearbeitet habt. Das ist ganz praktisch, weil ihr den Ton gleich anpassen könnt. Gerade hier ist es wichtig, das Videofenster so groß es geht einzustellen, damit man auch bei Halbtotalen die Mundbewegung sehen kann.</p>
<p style="text-align:justify;">Als Mikrofon könnt ihr das verwendete <span style="color:#f5f5f5;"><strong>Richtmikrofon</strong></span> vom Dreh verwenden, sofern ihr kein gutes Studiomikrofon besitzt. Das Richtmikrofon hat den Vorteil, dass die Qualität gleich an den Rest des Filmes angepasst wird, da ihr kein Mikrofonwechsel hattet.<br />
Desweiteren ist eine <span style="color:#f5f5f5;"><strong>stille Umgebung mit wenig Hall</strong></span> wichtig. Wenn z.B. ein Raum wenig Möbel, kein Teppich und kahle Wände hat, kann der Hall, der bei der Synchro mit aufgenommen wird, später unrealistisch erscheinen und Hall ist schwierig zu entfernen. Falscher Hall fällt immer stärker auf, als gar keiner. Also versucht nicht einen Hall zu simulieren, in dem ihr Dialoge an anderen Orten aufnehmt, sondern helft euch mit digitalen Effekten (siehe &#8222;Teil 2: Die Verarbeitung&#8220;).</p>
<p style="text-align:justify;">Der Sprecher soll sich auf seine Rolle nun gut <span style="color:#f5f5f5;"><strong>vorbereiten</strong></span>, gerade wenn er Angst oder Trauer (Emotionsextremen) simulieren muss, ist das sehr wichtig. Seht auch zu, dass ihr <span style="color:#f5f5f5;"><strong>ungestört</strong></span> arbeiten könnt, ungebetene Gäste können den Sprecher schnell aus seiner Rolle bringen. Zuletzt müsst ihr mit dem Sprecher noch klären, ob er lieber sitzt oder steht. Wenn manche stehen, können sie sich besser ausdrücken, denn ein Nachspielen der Rolle auch mit ihren Bewegungen kann viel helfen.</p>
<p style="text-align:justify;">Dann geht es eigentlich schon los. Ein paar Sekunden (mit dem Sprecher abstimmen) Filmmaterial werden nun <span style="color:#f5f5f5;"><strong>herausgesucht</strong></span> (am besten hier in chronologischer Reihenfolge des Finalcuts). Am besten sind immer einzelne Sätze, je nach Länge auch mal mehrere. Denkt daran, dass ihr Aufnahmen auch später noch schneiden könnt, falls beispielsweise der letzte Teil nicht gut rübergekommen ist. So ist es wie beim Filmton auch, dass man sich die besten Stücke zusammenschneidet, auch mal mitten in einem Dialog abbricht, sofern der Ton sauber genug dazu ist. Man kann später durch Crossfading (siehe &#8222;Teil 2: Die Verarbeitung&#8220;) Teile mit einander verkleben.</p>
<p style="text-align:justify;">Wie auch bei den &#8222;Takes&#8220; während des Drehs sollten auch hier bestimmte Teile öfter <span style="color:#f5f5f5;"><strong>wiederholt</strong></span> werden, denn manchmal kommt erst nach einer Zeit das richtige Gefühl in einen Satz. Der Sprecher merkt sich den Satz immer besser und kann dann seine Konzentration immer mehr auf die Aussprache richten. Wenn es nicht gleich gut rüberkommt, sollte man evtl. Pausen einlegen und andere Passagen weiter nachvertonen.</p>
<p style="text-align:justify;">Wichtig ist auch zu erwähnen, dass man den Sprecher den vorher vereinbarten Teil <span style="color:#f5f5f5;"><strong>fertig sprechen</strong></span> lässt, selbst wenn in dem ersten Satz Fehler drin waren. Ab und zu kommen ganz zufällig interessante Betonungen, da sollte man genug Material sammeln.<br />
Wenn ihr euch bei einer Aufnahme nicht sicher seid, löscht sie nicht gleich, sondern hebt sie auf anderen Spuren noch auf. Magix speichert Aufnahmen teilweise auch alle in einer Spur und trennt diese bildlich durch eine Grenze (ähnlich wie bei einem Filmklappenschlag). Hier kann man auch später nochmals ältere Aufnahmen durchhören. Ab und zu findet sich auf dem &#8222;zweiten Blick&#8220; etwas passendes.<br />
Sollten in einem Dialog zwei Personen durcheinander reden, nehmt beide Personen <span style="color:#f5f5f5;"><strong>einzeln</strong></span> auf, so könnt ihr dann später diese besser anpassen. Beide Dialogteile werden dann übereinander gelegt. In bestimmten Fällen kann man auch eine größere Gruppe <span style="color:#f5f5f5;"><strong>gleichzeitig</strong></span> aufnehmen lassen, wenn dies im Film vorkommt (z.B. Anfeuern in einem Stadion, etc.). Das Übereinanderlegen sollte nur bei einzelnen Personen verwendet werden.</p>
<p style="text-align:justify;">Dann noch ein Tipp: Nutzt die <span style="color:#f5f5f5;"><strong>Timecodes</strong></span> &#8211; viele Programme können diese während des Abspielens einblenden lassen. Dem Sprecher fällt es dann einfacher seinen Einsatz zu finden und ihr könnt koodinierter aufnehmen und schneiden.</p>
<p style="text-align:justify;">Nach der Nachsynchronisation müssen die <span style="color:#f5f5f5;"><strong>Lautstärken</strong></span> noch dem Rest <span style="color:#f5f5f5;"><strong>angepasst</strong></span> werden (siehe &#8222;Teil 2: Die Verarbeitung&#8220;). Hinzu kommt eine <span style="color:#f5f5f5;"><strong>Qualitätsanpassung</strong></span>. Hier müsst ihr entsprechend dem Originalton eures Drehs den Ton (meistens) <span style="color:#f5f5f5;"><strong>verschlechtern</strong></span>. Klingt euer Originalton etwas dumpfer, fällt es später stark auf, wenn ihr hochqualitative, superklare Dialoge mit reinpackt. Schneidet denen also mit dem Equalizer etwas an den Höhen herum (hohe Frequenzen 12 kHz +/-). Andererseit können fehlende Bässe im Originalton angepasst werden. Schaut, dass ihr das beste aus eben dem Originalton herausholt, damit ihr wenig bei den Nachsynchros verschlechtern müsst (wäre schade drum).<br />
Zu guter Letzt kommt noch die <span style="color:#f5f5f5;"><strong>Umgebungsanpassung</strong></span>. Wie im 2. Teil gezeigt könnt ihr wie bei den Soundeffekten den Hall anpassen. Befindet sich der Sprechende gerade in einer Kirche? Oder in einem Badezimmer? Jeder Hall hat seine Charakteristik, da solltet ihr mit dieser auch experimentieren. Ihr wundert euch später, wie &#8222;echt&#8220; das alles klingt^^.</p>
<p style="text-align:justify;">Jetzt denken vlt. viele &#8222;Ey, warum synchronisier&#8217; ich dann nicht alles nach, wenn ich da die beste Qualität an der Sprache bekomme&#8220;?<br />
Antwort: <span style="color:#f5f5f5;"><strong>Der Aufwand</strong></span>. Um ein paar Minuten nachzusynchronisieren gehen je nach Aufwand schon mal eine Menge Zeit drauf. Gerade bei dialoglastigen Filmen ist das mit &#8222;Heimmitteln&#8220; recht anstrengend. Wenn es ein Kurzfilm von 5 Minuten ist, kann man darüber reden, aber hat man nicht die entsprechenden Schauspieler bekommt man das auch in den 5 Minuten nie glaubwürdig rüber. Außerdem gibt es schwierige Szenen (jemand stirbt), die einfach vor Ort besser rüberkommen, abgesehen von der Aufnahmequalität. Also gerade im Amateurbereich sollte Nachsynchronisation eine Notlösung sein. Nicht umsonst hat man in den Synchronstudios viel Technik und schalldichten Kabinen mit großen Leinwänden. Notlösungen können Fehler im Ton sein (Brummen, Ploppen, ungewünschte Nebengeräusche,&#8230;) oder die schon angesprochenen technischen Probleme, wie Einstellungsgrößen oder fehlender Platz für den Tonassistenten in einer Einstellung.<br />
In bestimmten Fällen ist es bei kleinen Fehlern auch sinnvoller eine komplette Einstellung/Szene nachzuvertonen, wenn eine Synchro zu arg auffällt.<br />
Um &#8222;Calm Voice&#8220; (<a href="http://www.ce-pictures.de/calmvoice" target="_blank">www.ce-pictures.de/calmvoice</a> &#8211; &#8222;Kino&#8220;) als Beispiel zu erwähnen: Hier wurde die Szene mit Kevins Freund (ab Minute 10:50) komplett nachsynchronisiert (wenn auch nicht immer perfekt), da der Originalton Schrott war. Man merkt auch hier, dass es gerade bei deutsch-deutschen Synchros nicht einfach ist, immer perfekt die Lippenbewegungen zu treffen.<br />
Aber soviel dazu.</p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#f5f5f5;"><strong>. . . F E R T I G S T E L L U N G   D E S   S O U N D T R A C K S . . .</strong></span></p>
<p style="text-align:justify;">Nachdem man das für sich &#8222;perfekte&#8220; Ergebnis aus dem vorhandenen Material (O-Ton, Ambiance, Soundeffekte, Musik, Nachsynchro,&#8230;) zusammengebaut hat, sollte man den Ton <span style="color:#f5f5f5;"><strong>herausrendern</strong></span> und die .wav-Datei in Kombination mit dem Film <span style="color:#f5f5f5;"><strong>anschauen/testen</strong></span>. Mit Virtual Dub hat man die Möglichkeit zu der Filmspur eine externe .wav-Datei hinzuzufügen. Dann kann man aber auch in Magix Video Deluxe in ein leeres Projekt den Finalcut und den FinalSoundtrack übereinander zu legen und das Ergebnis im Vollbild genießen. Kleine <span style="color:#f5f5f5;"><strong>Synchrofehler</strong></span> kann man somit gleich ausbessern, da das Rendern des Soundtracks meistens recht schnell geht &#8211; im Gegensatz zum Filmbild.<br />
Was nun mit dem Ton passiert, liegt an der gewünschten Verwendung des Filmes.</p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#f5f5f5;"><em><strong>Internet-Veröffentlichung</strong></em></span></p>
<p style="text-align:justify;">Soll der Film &#8222;nur&#8220; ins Internet, kann man den Finalcut zusammen mit dem Soundtrack direkt speichern (DivX, Xvid, WMV, Bla&#8230;^^). Damit die Arbeit hier nicht umsonst war, sollte man bei DivX oder XVid (wie auch manch anderen Videocodecs) den Ton im MP3-Format mit annehmbaren Bitraten speichern (128 kbit/s oder höher, Stereo). Das sichert eine vernünftige Synchronisation von Bild und Ton und ist so gut wieder überall abspielbar.</p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#f5f5f5;"><strong>DVD-Veröffentlichung</strong></span></p>
<p style="text-align:justify;">Soll der Film auf DVD, sollte man den AC3-Codec (auch &#8222;Dolby Digital&#8220;) verwenden. Für Stereo (2CH) sollte diese Lizenz frei sein (korrigiert mich, wenn nicht der Fall!). Bei Multikanalton sieht das bisschen anders aus, sofern ihr die DVD in den Handel bringen wollt (also Geld damit verdient, egal wer es kauft!). Mit MP2, der oft als Möglichkeit angegeben wird, hab ich schlechte Erfahrung gemacht, was Kompatibilität angeht. Entweder war der Ton asynchron, hat gekratzt oder wurde erst gar nicht abgespielt. AC3 ist da weiter verbreitet.</p>
<p style="text-align:justify;">Eure WAV-Spur bekommt ihr z.B. mittels dem Konvertierungswunder &#8222;SUPER&#8220; (Googlen!) in AC3:</p>
<p style="text-align:justify;">- Zuerst ist es WICHTIG, dass für die DVD euer Ton eine Abtastrate von <span style="color:#f5f5f5;"><strong>48 kHz</strong></span> hat (rechte Maustaste auf die .wav-Datei und &#8222;Eigenschaften&#8220;, dort steht diese in der &#8222;Dateiinfo&#8220;). Sollte das nicht der Fall sein, stellt dies NICHT im Schnittprogramm (Magix) um, da sonst der Ton gestreckt oder gestaucht wird (hört sich lustig an^^). Außerdem hat bei Magix Video Deluxe diese Aktion mir die Schnittdatei ruiniert.<br />
Wenn ihr den gerenderten Ton in 44 KHz (bzw. 44100 Hz) (oder andere Abtastrate) habt, helft euch VOR der Konvertierung zu AC3 mit folgendem Trick: Nehmt das kostenlose &#8222;Audacity&#8220; (googlen!) und öffnet die .wav-Datei. Stellt ganz unten am Rand &#8222;Projekt-Frequenz Hz&#8220; 48000 ein. Speichert den Soundtrack über die &#8222;Export&#8220;-Funktion (Datei-Exportieren) wieder als .wav. Audacity formt dann automatisch die Abtastrate um, ohne das Tonfehler oder Asynchronitäten reinkommen.</p>
<p style="text-align:justify;">- In &#8222;SUPER&#8220; wählt ihr als &#8222;Output Container&#8220; AC3 aus und stellt bei der Bitrate 192 kbit/s für Stereo ein (Achtung, höhere Werte können Probleme mit dem Ton erzeugen!) &#8211; wollt ihr einen Multikanal-Ton haben, müsst ihr euch mit spezieller Software behelfen, die euch die Spuren zur einer 5.1-AC3-Spur zusammenfasst, die meist 384 kbit/s haben. Diese Software kostet meistens auch etwas. Einfach mal googlen!</p>
<p style="text-align:justify;">- Als &#8222;Sampling Freq&#8220; müsst ihr &#8222;48000&#8243; einstellen, &#8222;Channels&#8220; auf &#8222;2&#8243; <span style="color:#ccffcc;">(ich denke 6CH-AC3 kann man hier nur bei nem 6CH Input erreichen, hab das noch nicht getestet)</span>.</p>
<p style="text-align:justify;">- Bei &#8222;SUPER&#8220; gibt es übrigens unter &#8222;Video&#8220; den Button &#8222;Other Opts&#8220; (andere Optionen), wo man UNBEDINGT &#8222;Adjust the Encode Volume&#8220; aktivieren muss und den Wert auf 0dB einstellen sollte, da der Ton sonst bei nach der Konvertierung übersteuert (keine Ahnung warum -.-). Hier besteht natürlich auch die Möglichkeit leise Spuren lauter zu machen, die solltet ihr aber besser in einem Audio-Editor (Audacity (googlen!), etc.) machen und hier &#8222;Normalisieren&#8220; (steht dort unter Effekte). Damit verhindert ihr, das bestimmte Spuren übersteuern und ein Kratzen im fertigen Ton hinterlassen. Solltet ihr aber wie in &#8222;Teil 2: Die Verarbeitung&#8220; die Lautstärken richtig angepasst haben, sollte die Gesamtlautstärke des Soundtracks annehmbar sein.</p>
<p style="text-align:justify;">Aus eurem Ofen kommt dann eine fertige AC3-Spur, die ihr in speziellen <span style="color:#f5f5f5;"><strong>DVD-Authoring-Programmen</strong></span> reinladen könnt. Sollte die Spur verkehrter Weise noch nicht in 48 KHz sein, wird euch das Authoring-Programm sicherlich eine Meldung ausgeben, denn andere Abtastraten (und auch Bitraten) könnten sich <span style="color:#f5f5f5;"><strong>inkompatibel</strong></span> auf DVD-Player auswirken.</p>
<p style="text-align:justify;"><em>Noch ein kleiner Hinweis zum Schluss</em>: Ihr solltet unbedingt mit dem &#8222;Dolby Digital&#8220;-Logo aufpassen, lasst es lieber auf eurem DVD-Cover weg. Das Logo ist schließlich geschützt. Genauso die Angabe &#8222;Dolby Digital&#8220;. Schreibt am besten nur &#8222;Stereo&#8220; oder AC3 2.0&#8243; hin.</p>
<p style="text-align:justify;">Falls die Frage aufkommen sollte: Und &#8222;DTS&#8220;? Im Amateurfilm sollte man das nicht verwenden. Erstmal kann nicht jeder Player (egal ob Software-Player oder Gerät) das abspielen und ihr müsst schon recht professionell gearbeitet haben, damit man den Unterschied zum normalen AC3 hört. Außerdem gibts das (glaub ich) nur für Multikanal-Ton.<br />
Viele Hollywood-Filme werden nur mit Dolby Digital ausgeliefert und wenn DTS, dann ist meist auch eine Dolby Digital-Spur mit drauf &#8211; nicht umsonst.</p>
<p style="text-align:justify;"><em>Soviel zum Thema &#8222;Der gute Ton&#8220;, wünsch euch viel Spaß und vlt. sollte das Problem &#8222;Filmton&#8220; bisschen kleiner geworden sein.<br />
Sollten Fehler da sein, einfach bescheid geben, bin auch kein Sounddesigner, sondern nur Hobbyfilmemacher <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </em></p>
<p style="text-align:justify;"><em>En Gruß daheim, soweit von mir&#8230;</em></p>
<br /><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/gearsbehindthescreen.wordpress.com/9/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/gearsbehindthescreen.wordpress.com/9/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/gearsbehindthescreen.wordpress.com/9/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/gearsbehindthescreen.wordpress.com/9/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/gearsbehindthescreen.wordpress.com/9/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/gearsbehindthescreen.wordpress.com/9/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/gearsbehindthescreen.wordpress.com/9/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/gearsbehindthescreen.wordpress.com/9/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/gearsbehindthescreen.wordpress.com/9/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/gearsbehindthescreen.wordpress.com/9/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/gearsbehindthescreen.wordpress.com/9/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/gearsbehindthescreen.wordpress.com/9/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/gearsbehindthescreen.wordpress.com/9/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/gearsbehindthescreen.wordpress.com/9/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/gearsbehindthescreen.wordpress.com/9/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/gearsbehindthescreen.wordpress.com/9/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gearsbehindthescreen.wordpress.com&amp;blog=4106352&amp;post=9&amp;subd=gearsbehindthescreen&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>[TUTORIAL] &#8222;Der gute Ton&#8220; &#8211; Teil 2: Die Verarbeitung</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Jul 2008 18:01:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris T-Bay</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nachdem ich das letzte Mal &#8222;Der gute Ton &#8211; Teil 1: Die Aufnahme&#8220; hier gepostet hab, in dem es um die Aufnahme ging, möchte ich hier nun im zweiten Teil die Nachbearbeitung (Sounddesign) ansprechen, die meistens noch eine Menge verbessern kann, aber auch verschlechtern (folgende Beschreibungen erkläre ich teilweise mit dem Videoschnittprogramm &#8222;MAGIX Video Deluxe&#8220;, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gearsbehindthescreen.wordpress.com&amp;blog=4106352&amp;post=8&amp;subd=gearsbehindthescreen&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;">Nachdem ich das letzte Mal &#8222;Der gute Ton &#8211; Teil 1: Die Aufnahme&#8220; hier gepostet hab, in dem es um die Aufnahme ging, möchte ich hier nun im zweiten Teil die <span style="color:#f5f5f5;"><strong>Nachbearbeitung (Sounddesign)</strong></span> ansprechen, die meistens noch eine Menge verbessern kann, aber auch verschlechtern (folgende Beschreibungen erkläre ich teilweise mit dem Videoschnittprogramm &#8222;MAGIX Video Deluxe&#8220;, wobei die einzelnen Funktionen auch in jedem anderen Schnitt- bzw. Audio-Programm zu finden sein sollten!)</p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#f5f5f5;"><strong>. . . D E R   O R I G I N A L T O N . . .</strong></span></p>
<p style="text-align:justify;">Es ist wichtig, dass man den Ton <span style="color:#f5f5f5;"><strong>unkomprimiert</strong></span> (.wav) von der Kamera aufnimmt, damit man später keine großen Qualitätsverluste hat. Ich bearbeite den Filmton gern in einem Videoschnittprogramm, damit ich vergleichweise den Film immer synchron zum Ton hab. Sofern in diesem Programm die nötigsten Funktionen vorhanden sind, sollte das für den Amateurfilm kein Problem sein.</p>
<p style="text-align:justify;">- Bevor man sich an den Ton macht, sollte man aber den <span style="color:#f5f5f5;"><strong>Filmschnitt beendet</strong></span> haben (ohne Hinzufügen von Soundeffekten oder Geräuschkulissen) und den Film einmal rausgerendert haben.<br />
- Macht dann eine <span style="color:#f5f5f5;"><strong>Kopie</strong></span> der Filmschnitt-Datei (damit ist nicht der Film selbst gemeint!), öffnet die Kopie und fügt den fertigen Film in eine neue Spur ein. Dabei deaktiviert oder entfernt die anderen Filmschnippsel <span style="color:#99ccff;">((Guckst du <a href="http://www.cylet.de/public/tut/tut1.jpg" target="_blank">HIER</a> &#8211; rot durchgestrichene Spuren am besten entfernen!))</span>. In Magix Video Deluxe könnt ihr übrigens mit STRG-M die Bild-Ton-Gruppierungen auflösen!<br />
- Danach habt ihr euren Film + mehrere Spuren für euren Ton, an dem ihr euch nun austoben könnt <span style="color:#99ccff;">((Guckst du <a href="http://www.cylet.de/public/tut/tut2.jpg" target="_blank">HIER</a>))</span>.</p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000000;"><em>Um folgende Vorgänge zu verstehen, empfehle ich &#8222;Der gute Ton &#8211; Die Aufnahme&#8220; zu lesen, wenn noch nicht passiert, um den Aufbau des Filmtons zu verstehen.</em></span></p>
<p style="text-align:justify;">- Achtet nun darauf, dass ihr die einzelnen &#8222;Tonpäckchen&#8220; (Elemente) in den Spuren nicht mehr verschiebt, da ihr sonst eine <span style="color:#f5f5f5;"><strong>Asynchronität</strong></span> erzeugt, die teilweise recht schwierig wieder auszubessern ist. Also speichert eure konstruktiven Veränderungen regelmäßig und fertigt Sicherheitskopien der Schnittdatei an (hat mir auch schon viel gerettet^^).<br />
- Wenn ihr für Sprache und Effekte, die vor der Kamera passierten, ein Monomikrofon (Richtmikrofon) verwendet habt, kann es sein, dass der Ton nur auf einer Seite vorhanden ist. Aber folgenden Schritt führt ihr auch aus, wenn ihr ein Stereomikro (z.B. das von der Kamera) verwendet habt: Ihr definiert den kompletten Originalton als <span style="color:#f5f5f5;"><strong>&#8222;Mono&#8220;</strong></span> (bzw. Einkanalton). Die Definition geht in Magix mit dem &#8222;StereoFX&#8220; im AudioCleaning-Fenster <span style="color:#99ccff;">((Guckst du <a href="http://www.cylet.de/public/tut/tut3.jpg" target="_blank">HIER</a>))</span>. Setzt hier den Pegel für die Stereobreite nach unten oder wählt als Preset &#8222;Mono&#8220;. Durch das Markieren aller Audiospuren kann man das in einem Schritt erledigen.</p>
<p style="text-align:justify;">Wie ihr nun beim Testen hört ist die Sprache auf beiden Lautsprechern gleich gut zu hören. Selbst beim vorherigen Stereoton werden beide Kanäle zu einem gemischt. Jetzt fragt sich einer &#8222;Ja, ich will doch Stereo am Schluss haben, damit sich das besser anhört?!&#8220;? Antwort: Der Originalton von eurem Dreh ist nur ein Teil des fertigen Stereotons, der sogenannte <span style="color:#f5f5f5;"><strong>gedachte &#8222;Center-Kanal&#8220;</strong></span>. Durch diese Bearbeitung wirkt der Ton am Schluss &#8222;filmischer&#8220;, da die &#8222;Großen&#8220; schließlich auch mit diesem Verfahren arbeiten. Nach Wahl kann man bei bestimmten Szenen durch die <span style="color:#f5f5f5;"><strong>Balance-Regelung</strong></span> des Monotons die Sprache nach links oder recht verlegen, wenn z.B. jemand aus dem Blickfeld rechts oder links rausgeht und dabei noch etwas sagt &#8211; das sollte meist nicht so oft vorkommen, denn alles was man sieht, sollte auch in der Mitte gehalten werden (Achtung: Bei Magix Video Deluxe sollte ihr lieber mit <span style="color:#f5f5f5;"><strong>Panorama-Keyframes</strong></span> die Balance einstellen &#8211; siehe weiter unten &#8222;Balance-Effekte&#8220;). Was nun folgt ist das Hinzufügen der ergänzenden Komponenten zum kompletten Ton eures Filmes.</p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#f5f5f5;"><strong>. . . S P E C I A L   S O U N D   E F F E C T S . . .</strong></span></p>
<p style="text-align:justify;">Nun liegt es an eurer Fantasie, wie ihr den Ton weitergestaltet. Die wichtigen Elemente Sprache und &#8222;ON-Effekte&#8220; (Effekte mit sichtbarer Quelle) habt ihr bereits. Nun kommen bestimmte <span style="color:#f5f5f5;"><strong>Soundeffekte</strong></span> hinzu, die vor Ort nicht aufnahmefähig waren oder nicht richtig rübergekommen sind. Diese müsst ihr duch Clip-Art-Gallerien (offline oder online) oder durch eigene Soundherstellung (als ein sogenannter &#8222;Foley Artist&#8220;) selbst herstellen.</p>
<p style="text-align:justify;">- Dazu nehmt ihr am besten ein gutes <span style="color:#f5f5f5;"><strong>(Richt-)Mikrofon</strong></span>, das je nach Soundeffekt auch in Stereo aufnehmen kann. Denkt aber daran, dass alles was direkt vor der Kamera passiert (Glas fallen lassen, irgendwas zertrümmern, ein Schrei,&#8230;) als Mono zum Originalton hinzukommen sollte.<br />
- Bestimmte <span style="color:#f5f5f5;"><strong>&#8222;große&#8220; Effekte</strong></span> (Explosionen, etc.) die um die Kamera herum passieren (sollen^^) kann man als Stereospur hinzufügen. Sollten Effekte direkt von links oder rechts kommen (Tür schließen, etc.) könnt ihr hier wie bei der Sprache auch den Balance-Regler (bzw. siehe weiter unten &#8222;Balance-Effekte&#8220;) in die entsprechende Richtung verschieben &#8211; bei nachträglich eingefügten Soundeffekten kann dies öfter vorkommen.<br />
- Ihr könnt auch durch <span style="color:#f5f5f5;"><strong>Übereinanderlegen</strong></span> von mehreren Sounds neue Effekte gestalten, dazu müsst ihr euren Wunschsound im Kopf aber immer in seine Einzelteile zerlegen (Autocrash=Knall durch Verformung des Bleches + Glasklirren durch Zerstörung der Scheiben/Lichter). Gerade bei Horror- oder Fantasiefilmen könnt ihr dadurch interessante neue (und auch unnatürliche) Effekte erzeugen.<br />
- Mit Hilfe von <span style="color:#f5f5f5;"><strong>Audio-Werkzeugen</strong></span> könnt ihr euren Ton starkt verbessern und ihn teilweise noch realistischer darstellen. Dazu mehr weiter unten!</p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#f5f5f5;"><strong>. . . A M B I E N C E . . .</strong></span></p>
<p style="text-align:justify;">Nach der Sprache und den ganzen Effekten, die meist in Mono auftreten kommt hier eine wichtige Komponente dazu, die den Stereoeffekt erst richtig ausmachen: <span style="color:#f5f5f5;"><strong>Umgebungsgeräusche</strong></span>, die die Atmosphere einer Szene wiedergeben, auch &#8222;Ambiance&#8220; genannt.</p>
<p style="text-align:justify;">- Die Ambiance-Tracks sollten auf jeden Fall in <span style="color:#f5f5f5;"><strong>Stereo</strong></span> vorhanden sein, damit man sich in dem Ort, der im Film gezeigt wird, &#8222;reinziehen&#8220; lassen kann.<br />
- Man kann diese Tracks (Aufnahmen) leicht <span style="color:#f5f5f5;"><strong>selbst herstellen</strong></span>: Sofern eine Kamera ein Stereomikro eingebaut hat und diese Kamera kein Laufgeräusch mit aufzeichnet, kann man hiermit bestimmte Umgebungsgeräusche aufnehmen. Das kann man beim Dreh machen (davor oder danach) oder auch später erst. Dazu einfach ein paar Minuten der gewünschten Umgebung (Wald, Straßengeräusche von draußen/drinnen, Maschinengeräusche, etc.) aufnehmen und später mit in die Nachbearbeitung reinnehmen.<br />
- Es gibt auch <span style="color:#f5f5f5;"><strong>Webseiten</strong></span>, die Ambiance-Tracks anbieten, meist sind die aber geschützt bzw. nicht für den kommerziellen Bereich verwendbar. Außerdem freut man sich später umso mehr, wenn man sagen kann: &#8222;Alles selbst gemacht!&#8220; <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  . So könnt ihr dann mit einer Checkliste auf Reisen gehen um passende Geräuschkulissen zu finden (Soundeffekten kann man meistens zu Hause machen, da hier die Umgebung keine große Rolle spielt &#8211; hier sollten dann bestenfalls gar keine Umgebungsgeräusche bzw. kein Hall vorhanden sein!).<br />
- Teilweise kann man auch mit Dingen aus dem <span style="color:#f5f5f5;"><strong>Haushalt</strong></span> eine Umgebung &#8222;simulieren&#8220; (Wasser aus der Gießkanne auf eine Fläche gießen für Regenwetter). Denkt dran, dass ihr die Geräuschkulissen nachträglich digital verbessern/anpassen könnt (siehe weiter unten).</p>
<p style="text-align:justify;">Mehr ist zum Thema Ambiance nicht zu sagen &#8211; lasst eurer Fantasie freien Lauf und denkt daran: Später merkt man nur bei wirklich stark misslungenen Effekten das es nicht &#8222;echt&#8220; ist &#8211; und selbst bei den großen Filmen wird fast alles im Ton später hinzugefügt &#8211; also nur wenige Originalaufnahmen werden vorwendet (meist nur Dialoge).</p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#f5f5f5;"><strong>. . . A N P A S S U N G ,   E F F E K T E . . .</strong></span></p>
<p style="text-align:justify;">Nun kommen wir zur <span style="color:#f5f5f5;"><strong>Verbesserung</strong></span> des Tons. Egal ob Originalton oder hinzugefügter Ton (Effekte, Ambiance) &#8211; ab und zu muss man kleine Anpassungsänderungen vornehmen. Dazu gibt es mehrere Hilfsmittel.</p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#f5f5f5;"><em><strong>Lautstärkeanpassung</strong></em></span><br />
Wichtig ist, dass ihr nach dem Hinzufügen der einzelnen Elemente (SoundFX, Ambiance) diese nun anpasst. Dazu habt ihr ein gewisses Spektrum, dass in Magix durch einen kleinen grünen Streifen rechts angezeigt wird. Dies ist die <span style="color:#f5f5f5;"><strong>Lautstärke einer Spur</strong></span>. Wenn ihr euch eine Einstellung/Szene anhört, müsst ihr hier schauen, dass der Ton nicht in den roten Bereich kommt. Wenn ihr in Magix das &#8222;Master Audio-Effect Rack&#8220; aufruft, könnt ihr euren Ton noch genauer verfolgen <span style="color:#99ccff;">((Guckst du <a href="http://www.cylet.de/public/tut/tut4.jpg" target="_blank">HIER</a> &#8211; links grüner Streifen der jeweiligen Spur, rechts Master Audio-Effect Rack mit genauen Angaben))</span>. Wird der grüne Streifen rot (bzw. 0 dB erreicht), ist dies eure [bold]obere Grenze[/bold], darüber kann der Ton übersteuern und ein hässliches Brummen erzeugen. Ein zu leiser Ton kann später durch nachträgliches Verstärken der Mulitmedia-Programme Rauschen miterzeugen. Ein Blick auf die visualisierte Tonspur (am besten in &#8222;Wellenform&#8220;, sind bei Magix diese blauen Zacken innerhalb der Elemente) kann auch Auskunft über laute und leise Töne geben. Beispielsweise kann hier ein Filmklappenschlag als Grenze dargestellt werden.</p>
<p style="text-align:justify;">- Nachdem ihr eure Elemente alle eingebaut habt, müsst ihr nun schauen, welches euer lauteste Effekt in dem kompletten Film ist (z.B. lautes Schreien, Knall, Explosion,&#8230;). Diesen Effekt macht ihr so laut es geht (kurz vor rot!) und nimmt diesen als <span style="color:#f5f5f5;"><strong>Referenz</strong></span> für eure &#8222;<span style="color:#f5f5f5;"><strong>Sound-Dynamik</strong></span>&#8222;.<br />
- Diese Dynamik besagt, wie groß der Unterschied zwischen dem lautesten und dem leisesten Ton (Flüstern, etc.) ist. So größer der Unterschied, desto <span style="color:#f5f5f5;"><strong>gewaltiger</strong></span> können Effekte sein, aber bei schlechtem Originalton kann man bestimmte Passagen dadurch schlechter verstehen. Reizt es nicht zu arg aus, sonst wird euer Zuschauer dauernd am Lautstärke-Regler seiner Lautsprecher drehen müssen, was teilweise etwas nervig sein kann. Anfänger sollten also keine große Dynamik verwenden &#8211; hängt schließlich immer von der Aufnahmequalität (speziell Originalton bzw. Sprache) ab.</p>
<p style="text-align:justify;">- Stellt eure Lautsprecher nun auf diesen <span style="color:#f5f5f5;"><strong>lautesten Ton</strong></span> ein, wie ihr ihn hören wolltet, wenn ihr den Film schaut <span style="color:#ccffcc;">(ich empfehle übrigens einen guten Kopfhörer (große Ohrmuschel, großes Frequenzspektrum), die man schon ab 25€ aufwärts bekommt oder eine gute Anlage (mit Subwoofer) &#8211; wobei man über Kopfhörer evtl. Störgeräusche besser heraushört, aber die Bässe mit einer Anlage besser steuern kann &#8211; und eine gute Soundkarte (ich empfehle Creative-Karten mit 24 Bit und 96khz))</span>.<br />
- Passt nun eure <span style="color:#f5f5f5;"><strong>Sprache</strong></span> an. Die Dialoge sollten nicht alle gleich laut klingen. Wenn einer etwas ruft, sollte es dementsprechend auch als lautes Rufen herauskommen &#8211; und wenn jemand flüstert, sollte es verständlich sein, aber auch als leises Flüstern herauskommen. Da ihr die Lautstärke eurer Lautsprecher angepasst habt, könnt ihr durchs hören die meisten Elemente gut einstellen und durch Probehören kontrollieren.<br />
- Danach kommen die <span style="color:#f5f5f5;"><strong>Soundeffekte</strong></span>, die auch hier passend zur Sprache mit der Referenz zum lautesten Ton angepasst werden sollte. Entsteht ein Effekt weiter weg von der Kamera, sollte er dementsprechend auch etwas leise dargestellt werden. Mit ein bisschen Feingefühl sollte das aber kein Problem sein.<br />
- Zu guter Letzt passt ihr die <span style="color:#f5f5f5;"><strong>Ambiance-Tracks</strong></span> an. Achtet hier darauf, dass man durch die Umgebungsgeräusche nicht &#8222;gestört&#8220; wird, sie dienen ja schließlich eher als Unterlage. Und in einem Wald fliegen die Vögel schließlich nicht mit Megaphonen herum^^. Da diese Tracks meist in Stereo sind besteht die Gefahr, dass sie den Ton in der Mitte (Elemente in Mono) &#8222;zerquetschen&#8220;. Also hier auch auf verständlichen Originalton achten.<br />
- Ein Tipp: Sollten innerhalb einer Einstellung <span style="color:#f5f5f5;"><strong>Lautstärke-Schwankungen</strong></span> vorhanden sein, teilt diese Elemente und passt die Lautstärke hier an. Wenn zwischen den Elementen gerade nichts gesprochen wird und der Ton einigermaßen sauber ist, sollte man keinen großen Unterschied merken, ansonsten behilft man sich mit &#8222;Crossfading&#8220; (siehe weiter unten).<br />
- Eine weitere Funktion zum Thema Lautstärke ist die bekannte <span style="color:#f5f5f5;"><strong>Fading-Methode</strong></span>. Hier kann man einen Ton ein- oder ausblenden lassen, was ab und zu ganz hilfreich sein kann um zu lange Tonspuren zu kürzen oder um &#8222;harte Schnitte&#8220; im Ton zu vermeiden. Außerdem gibt es eine <span style="color:#f5f5f5;"><strong>Keyframes-Methode</strong></span> um die Lautstärke innerhalb eines Elementes zu verändern, wenn sich z.B. ein Soundeffekt der Kamera entfernt. Bei der Keyframes-Methode hat man eine Linie (in Magix rot), die die Lautstärke darstellt. Durch Doppelklick kann man Punkte einbauen, die man in der Höhe verändern kann und dementsprechend damit die Lautstärke verändert &#8211; was auch über einen bestimmten Zeitraum passieren kann: die Lautstärke wird dann schnell oder langsam angehoben bzw. gesenkt, dies kommt auf die Länge des Zeitraumes an.</p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#f5f5f5;"><strong><em>Balance-Effekte</em></strong></span><br />
Wie schon erwähnt kann man mit Balance die <span style="color:#f5f5f5;"><strong>Richtung/Position</strong></span> des Tons einstellen, man kann aber auch mit ihnen auch gute Stereo-Effekte erzeugen. Läuft jemand von links nach rechts, oder fährt ein Auto an der Kamera vorbei, kann man (sofern man nur Monoaufnahmen hat und nicht vor Ort schon mit einem Stereomikrofon die Geräusche aufgenommen hat) mit Keyframes die Position des Tons verändern. <span style="color:#99ccff;">((Guckst du <a href="http://www.cylet.de/public/tut/tut5.jpg" target="_blank">HIER</a>))</span>. Man kann bei Magix auch in der Spur die roten Linien bearbeiten. Ganz oben bedeutet nur rechts, ganz unten bedeutet nur links. So kann mit mit Hilfe der Linien einen Wechsel durch die Kanäle erzeugen und somit die komplette &#8222;Stereowand&#8220; ausnutzen. Diese Funktion ist übrigens auch zu empfehlen, wenn (gerade bei Magix) der Balance-Regler bei Stereo-Inhalten, die zu Mono umgewandelt wurden, nicht richtig funktioniert. Bleibt die rote Linie waagerecht verändert sich logischerweise die Position des Elements auch nicht.</p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#f5f5f5;"><strong><em>Crossfading</em></strong></span><br />
Ein wichtiges Utensil zum Korrigieren des Tons ist das Crossfading. Es <span style="color:#f5f5f5;"><strong>überblendet</strong></span> den Ton und <span style="color:#f5f5f5;"><strong>verbindet</strong></span> damit zwei Elemente. Hat man im Ton einen &#8222;harten Schnitt&#8220;, also merkt man den Übergang von einer Einstellung in die nächste innerhalb einer Szene, so sollte man diese zwei Teile überblenden (einfach übereinanderziehen <span style="color:#99ccff;">((Guckst du <a href="http://www.cylet.de/public/tut/tut6.jpg" target="_blank">HIER</a>))</span> oder durch Aus- oder Einblenden der Elemente, nachdem man sie untereinander angeordnet hat). So können auch bestimmte Elemente <span style="color:#f5f5f5;"><strong>wiederholt</strong></span> werden (Z.B. Ambiance-Spuren, die zu kurz sind). Wie lange man überblendet muss jeder für sich entscheiden. Wenn z.B. ein &#8222;Plopp&#8220; an einer Stelle im Ton ist, wo nicht gesprochen wird, kann man diesen herausschneiden und irgendwo ein Element mit etwa den gleichen Hintergrundgeräuschen des Originaltons (die ja ab und zu mit drauf sind) &#8222;klauen&#8220; (herausschneiden und kopieren) und durch Crossfading dies an der Ploppstelle &#8222;hineinkleben&#8220;. Denn auch wenn man Ambiance-Spuren hat, fällt eine Lücke im Originalton meistens auf. Crossfading kann man natürlich auch für die Musik verwenden, wenn eine Szene vorbei ist und man gleich direkt in eine andere blenden will.</p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#f5f5f5;"><strong><em>Equalizer</em></strong></span><br />
Ein sehr wichtiges Tool ist der Equalizer, der überall vorhanden sein sollte. Um ihn zu verstehen eine kurze Erklärung:<br />
Ein Ton ist in verschiedene <span style="color:#f5f5f5;"><strong>Frequenzen</strong></span> aufgeteilt, die das Ohr wahrnimmt. Dabei stellen die &#8222;langsamen&#8220; Frequenzen (50-300 Hz) mehr die tiefen Töne da, die &#8222;schnelleren&#8220; Frequenzen (bis hin zu 16+ KHz) die mittleren, bzw. höheren Töne da. Das heißt, betrachtet man einen Ton zu einem bestimmten Augenblick (Foto), kann man hier deren <span style="color:#f5f5f5;"><strong>Charakter</strong></span> einstellen. Dieser wird natürlich dann für ein Element komplett übernommen. Im Gegensatz zu den bekannten Einstellungen &#8222;Höhen&#8220; und &#8222;Bässe&#8220; kann man hier je nach Equalizer den kompletten Charakter einstellen (entweder gewünschte Frequenzen erhöhen oder &#8222;störende&#8220; Frequenzen leise machen). Möchte man z.B. mehr &#8222;Bumms&#8220; in einem Knall haben, kann man hier die tiefen Frequenzen anheben. Will man die Sprache deutlicher machen, kann mit die Mitteltöne (kommt auf Geschlecht und Alter an welche Pegel genau) höher machen. Will man Rauschen entfernen geht das durch Absenken der hohen Frequenzen. Man kann aber z.B. auch die Charakteristik von Regen verändern (voller Regen, leichter Regen, Regenwetter außerhalb des Drehortes,&#8230;). Auch hier kann man durch <span style="color:#f5f5f5;"><strong>Probehören</strong></span> das perfekte Ergebnis erzielen. Viele Equalizer haben auch schon Presets, die man für sich dann noch anpassen kann <span style="color:#99ccff;">((Guckst du <a href="http://www.cylet.de/public/tut/tut7.jpg" target="_blank">HIER</a>))</span>. Mit Hilfe des Master Audio-Effect Racks kann man neben &#8222;Spectrum&#8220; auch die Lautstärke verschiedener Frequenzen kontrollieren.</p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#f5f5f5;"><strong><em>Reverb (Hall), Delay (Echo)</em></strong></span><br />
Hier kann man Einstellungen der <span style="color:#f5f5f5;"><strong>Umgebung</strong></span> vornehmen. Befindet man sich z.B. in einer großen Halle, kann man hier den Nachklang (Reverb, Hall) dafür bestimmen. So klingt vieles nicht mehr so matt, sondern bekommt einen zusätzlichen <span style="color:#f5f5f5;"><strong>Stereo-Effekt</strong></span> &#8211; auch wenn das Element in Mono ist. Man kann in Magix Raumgröße, die zeitliche Länge des Halls, Helligkeit und die Lautstärke des Halls (&#8222;Mix&#8220;) einstellen <span style="color:#99ccff;">((Guckst du <a href="http://www.cylet.de/public/tut/tut8.jpg" target="_blank">HIER</a>))</span>. Denkt daran, so näher sich das Gespräch oder das Geräusch an der Kamera befindet, desto weniger Hall sollte dies auslösen. Schreit aber eine von weiter hinten durch eine Kirche, kann man hier schon viel Hall hinzumischen. Man kann übrigens auch vorhanden Hall anpassen bzw. leicht entfernen in dem man mit diesem Tool oder auch dem Equalizer arbeitet. Den <span style="color:#f5f5f5;"><strong>Equalizer</strong></span> kann man hier auch gut zur Verfremdung verwenden, wenn z.B. sich jemand hinter einer Tür befindet, der Dialog aber aus qualitativen oder/und technischen Gründen erst nachträglich eingefügt wird. Dort sollten dann die hohen Frequenzen abgeschnitten werden, damit es realistischer wirkt.<br />
Ein <span style="color:#f5f5f5;"><strong>Echo</strong></span> kann bestimmte Umgebungen noch unterstützen (gerade bei SoundEffekten), wird aber auch gern bei Traumsequenzen verwendet &#8211; hier wieder auf verständliche Sprache achten!. Hier kann man Delay (zeitl. Verzögerung), Feedback (Anzahl der Wiederholungen) und die Lautstärke (&#8222;Mix&#8220;) des Halls einstellen.</p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#f5f5f5;"><em><strong>Timestretching, Pitchen</strong></em></span><br />
Dies ist ein Instrument zum Verändern der <span style="color:#f5f5f5;"><strong>Geschwindigkeit</strong></span> bzw. der <span style="color:#f5f5f5;"><strong>Tonhöhe</strong></span> (&#8222;Pitchen&#8220;). Da gibt es verschiedene Arten: Einmal kann man Geschwindigkeit und Tonhöhe zusammen verändern (&#8222;<span style="color:#f5f5f5;"><strong>Resample</strong></span>&#8222;) und man kann sie <span style="color:#f5f5f5;"><strong>unabhängig</strong></span> voneinander bearbeiten (Vorsicht: Zuviel wirkt sich auf die Tonqualität aus!). Hier kann man viel spielen, gerade was auch Stimmcharakteristik einer Person angeht (&#8222;Darth Vader&#8220;-Stimme, Schlumpf-Stimme,&#8230;), man sollte es aber bedacht einsetzen <span style="color:#99ccff;">((Guckst du <a href="http://www.cylet.de/public/tut/tut9.jpg" target="_blank">HIER</a>))</span>. Es gibt in Magix auch eine Funktion &#8222;<span style="color:#f5f5f5;"><strong>Pitchen einer monophonen Stimme</strong></span>&#8222;, die die Charakteristik einer Stimme nicht verändert, sondern nur die Stimmlage verändert (dieselbe Person soll bisschen tiefer oder höher sprechen!). Dazu muss der Originalton aber ziemlich sauber sein, da sonst Verzerrer mit rein kommen. Mit Timestretching kann man übrigens auch Soundeffekte und Musik verfremden, wobei dies natürlich gerade bei Musik NICHT von dem GEMA-Schutz befreit!</p>
<p style="text-align:justify;">Natürlich gibt es noch weitere Hilfsmittel (Kompressor zur Verbesserung der Sprache, Entrauscher, 3D-Sound-Editor&#8230;), wobei man beachten soll, dass jede Veränderung an der Qualität zerren kann. Diese kann man aber durch Ausprobieren selbst erforschen.<br />
Zum <span style="color:#f5f5f5;"><strong>3D-Sound-Editor</strong></span> (oder auch &#8222;Surround-Editor&#8220;): Er ist im Amateurfilmbereich nicht unbedingt nötig, man kann aber hier z.B. etwas gut einstellen, wenn ein Ton selbst in einer Stereo-Spur von hinten kommen soll. Im Grunde wird hier nur die Lautstärke einzelner Frequenzen angepasst. In manchen Fällen kann das ganz nützlich sein.</p>
<p style="text-align:justify;">Will man einen <span style="color:#f5f5f5;"><strong>Multikanalton</strong></span> (5.1), könnte man in dem Programm den Ton in drei verschiedene Teile splitten um ein paar Spuren für Vorne, ein paar für Hinten und ein paar für den Center zu erstellen (Ambiance meist auf Vorne und Hinten, Sprache/ON-Effekte Vorne-Mitte (Center) und spezielle Effekte/Sprache entsprechend der Position (z.B. hinten links) einstellen). Diese müssten dann später einzeln (pro Teil) rausgerendert werden und in einem speziellen Programm zu einer Mulitkanal-Datei (AC3, neuerdings auch MP3,&#8230;) zusammengefasst werden. Hab das selbst noch nicht ausprobiert, kann also nicht soviel dazu schreiben. Aber ich sag immer: Lieber einen guten Stereoton, als einen schlechten Mulitkanalton &#8211; gerade bei Neulingen in der Amateurfilm-Szene.<br />
(MAGIX Video Deluxe 2008 hat übrigens als Hilfe auch einen 5.1 Creator, der als PlugIn dazugekauft werden kann.)</p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#f5f5f5;"><strong>. . . M U S I K . . .</strong></span></p>
<p style="text-align:justify;">Zu guter Letzt kommt die <span style="color:#f5f5f5;"><strong>Filmmusik</strong></span> mit in den Ton. Diese sollte natürlich lizensiert sein (jaja, die gute GEMA -.-) und auch in euren Film passen. Bei aufwendigenen Produktionen kann man vor dem Einfügen der Musik die Tonspur rendern lassen und diese mit dem Film an einen Komponisten schicken (am besten mit <span style="color:#f5f5f5;"><strong>Timecodes</strong></span> im Bild). Dieser schickt euch dann gewöhnlich die fertigen Tracks mit einem Timecode, die ihr dann zum Einpassen in eure Tonbearbeitung verwendet.<br />
Abgesehen von den Tracks, die ihr verwendet müsst ihr hier nochmals eine <span style="color:#f5f5f5;"><strong>Lautstärkeanpassung</strong></span> zu den restlichen Elementen vornehmen. Manchmal ist es auch praktisch wenn man die Musik etwas dezent in den Hintergrund setzt, damit der Rest gut rauskommt. Ist ab und zu Geschmacksfrage &#8211; aber auf jeden Fall solltet ihr immer darauf achten, dass man alles gut versteht (unabhängig der Lautsprecherqualität und Umgebung des Zuschauers!!!). Alles andere kommt danach^^.</p>
<p style="text-align:justify;">Wie ihr nun gelesen habt, ist es gerade im Amateurfilm aufwändiger einen guten Ton zu designen, als das Bild zu schneiden. Aber die Mühe zahlt sich meistens aus.</p>
<p style="text-align:justify;"><em>HINWEIS ZUM TUTORIAL: Die ersten Schritte mit dem Einbinden des Finalcuts in einem Videoschnittprogramm können natürlich auch über andere Wege gelöst werden.  Die angegebene Beschreibung ist auch für schwächere PCs geeignet, da hier durch den berechneten Finalcut beim Synchronisieren der Effekte keine unruhigen Bilder entstehen. Wie man bei speziellen Sounddesign-Programmen die Bildspur als Hilfe verwendet, müsst ihr dort am besten in der Hilfe nachlesen! Außerdem haben manche Schnittprogramm vordefinierte Bild- und Audiosspuren, da müsst ihr euch das dementsprechend zusammenbauen, damit ihr eine Bild- und mehrere Audiospuren habt. MAGIX Video Deluxe überlässt dem User die Entscheidung der Verwendung für jede Spur. Die angegebenen Vorgänge wurden mit der Version 2005/2006 Plus von MAGIX Video Deluxe gemacht &#8211; in den neuen Versionen können sich Vorgänge verändert haben bzw. neue Möglichkeiten dazugekommen sein.</em></p>
<p style="text-align:justify;"><em>Zur Nachsynchro und zur Fertigung des Final-Soundtracks demnächst mehr in Teil 3.<br />
Wer Fehler findet, bitte benachrichtigen, werde das dann korrigieren.</em></p>
<br /><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/gearsbehindthescreen.wordpress.com/8/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/gearsbehindthescreen.wordpress.com/8/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/gearsbehindthescreen.wordpress.com/8/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/gearsbehindthescreen.wordpress.com/8/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/gearsbehindthescreen.wordpress.com/8/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/gearsbehindthescreen.wordpress.com/8/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/gearsbehindthescreen.wordpress.com/8/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/gearsbehindthescreen.wordpress.com/8/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/gearsbehindthescreen.wordpress.com/8/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/gearsbehindthescreen.wordpress.com/8/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/gearsbehindthescreen.wordpress.com/8/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/gearsbehindthescreen.wordpress.com/8/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/gearsbehindthescreen.wordpress.com/8/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/gearsbehindthescreen.wordpress.com/8/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/gearsbehindthescreen.wordpress.com/8/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/gearsbehindthescreen.wordpress.com/8/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gearsbehindthescreen.wordpress.com&amp;blog=4106352&amp;post=8&amp;subd=gearsbehindthescreen&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">T-Bay</media:title>
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		<title>[TUTORIAL] &#8222;Der gute Ton&#8220; &#8211; Teil 1: Die Aufnahme</title>
		<link>http://gearsbehindthescreen.wordpress.com/2008/07/01/der-gute-ton-teil-1/</link>
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		<pubDate>Tue, 01 Jul 2008 17:58:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris T-Bay</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unabhängige bewegte Bilder...]]></category>
		<category><![CDATA[film]]></category>
		<category><![CDATA[filmtechnik]]></category>
		<category><![CDATA[magix video deluxe]]></category>
		<category><![CDATA[ton]]></category>
		<category><![CDATA[tonbearbeitung]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich denke zu einem guten Film gehört auch der gute Ton. Manche nehmen ihre MiniDV-Cam und &#8222;halten einfach drauf&#8220;, andere machen sich die Mühe und holen sich extra Richtmikrofone oder basteln sich eine Eigenkonstruktion. Da dieser Aufwand sich natürlich auszahlt, versteht sich von selbst &#8211; man muss immer sein Level finden, auf dem er seinen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gearsbehindthescreen.wordpress.com&amp;blog=4106352&amp;post=6&amp;subd=gearsbehindthescreen&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;">Ich denke zu einem guten Film gehört auch der gute Ton. Manche nehmen ihre MiniDV-Cam und &#8222;halten einfach drauf&#8220;, andere machen sich die Mühe und holen sich extra Richtmikrofone oder basteln sich eine Eigenkonstruktion. Da dieser Aufwand sich natürlich auszahlt, versteht sich von selbst &#8211; man muss immer sein Level finden, auf dem er seinen Film aufbaut, sollte aber den Ton nicht vernachlässigen.</p>
<p style="text-align:justify;">Dieser Artikel beschäftigt sich mit der Aufnahme vor Ort und was man da beachten sollte:</p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#f5f5f5;"><strong>. . . T E C H N I K . . .</strong></span></p>
<p style="text-align:justify;">Was ihr braucht, ist ein Mikrofon (jaa, auch wenn ihrs nicht glaubt^^). Aber nicht jedes Mikrofon ist geeignet.<br />
Damit man den Sinn eines dementsprechenden Richtmikros versteht, hier was zum Aufbau des (Spiel-)Film-Tons (Zeichnung dazu siehe auch <span style="color:#000000;"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/5.1" target="_blank">HIER</a></span>):</p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#00ccff;">Am besten erklärt man den Tonaufbau anhand des 5.1-Mehrkanaltones, den wohl jeder kennt. Hier gibt es 4 Lautsprecher für die Umgebungseffekte und einen (Center) für Sprache und Effekte direkt vor der Kamera. Schaltet man also die anderen 4 Lautsprecher alle ab, sollte man fast nur die Sprache der Charaktere hören.<br />
Beim Stereo (der meist für Amateurfilm benutzt wird) ist das in etwa das gleiche. Stereo erzeugt ja durch zwei Lautsprechern eine Art &#8222;Tonwand&#8220;. Von jedem Punkt dieser Wand kann ein Ton kommen, was diesen Stereoeffekt ausmacht. Töne die in Stereo (Mikro mit zwei Eingänge für Links und Rechts) aufgenommen werden, werden dementsprechend auch weit (über die Tonwand verteilt) wiedergegeben. Töne die in Mono (Mikro mit einem Eingang) aufgenommen &#8222;scheinen&#8220; nur von einem Punkt der Wand (Mitte) zu kommen.</span></p>
<p style="text-align:justify;">Da wir die Stimme eines Charakters (oder Geräusche, die direkt vor der Kamera ausgelöst werden) von vorne an einem bestimmten Punkt aufnehmen und wiedergeben wollen und es nicht klingen lassen wollen, als käme diese von allen Seiten, nehmen wir also am besten ein <span style="color:#f5f5f5;"><strong>Monomikrofon</strong></span> (bei Reportagen oder teilweise Dokufilmen ist das meist anders). Da die Stimme aus der Mitte meist klar rüberkommen soll &#8211; im Gegensatz zu den Umgebungsgeräusche, die &#8222;um die Stimme herum&#8220; wiedergegeben werden &#8211; sollte der aufgenommene Ton umgebungsgeräuscharm sein. Die Mikrocharakteristik eines Richtmikrofones (d.h. die Eigenschaft, in welchem &#8222;Gebiet&#8220; vor dem Mikro der Ton aufgenommen wird) sollte also weniger zur Seite reichen, sondern mehr zur Person bzw. Geräuschquelle hin (muss ja nicht immer die Stimme im Vordergrund einer Szene stehen, kann z.B. auch das Ticken der Uhr im Bild sein). Dazu sind dann Mirkofone mit <span style="color:#f5f5f5;"><strong>Niere bzw. Superniere-Charakteristik</strong></span> gut (siehe auch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Richtcharakteristik" target="_blank">HIER</a>). Diese nehmen dann den Ton auch von etwas weiter weg ohne große Nebengeräusche auf, wenn z.B. die Einstellung eine nahe Aufnahme nicht zulässt.<br />
Richtmikrofone (siehe auch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Richtrohrmikrofon" target="_blank">HIER</a>) kosten nicht die Welt und sind sicherlich sehr hilfreich. Man könnte sich natürlich auch eigene Konstruktionen bauen, wie z.B. ein normales Mikro am Rand mit Schaumstoff dämmen &#8211; diese haben dann aber doch meist unerwünschte Geräusche mit drin und reichen nicht allzuweit.</p>
<p style="text-align:justify;">Bei windigen Sets ist meist ein <span style="color:#f5f5f5;"><strong>Windschutz</strong></span> (Pömpel^^) von Vorteil, was bei den meisten Außenaufnahmen der Fall ist.</p>
<p style="text-align:justify;">Bei den Anschlüssen des Mikros gibt es zwei Standards: Der <span style="color:#f5f5f5;"><strong>(Mini-)Klinke</strong></span> (sieht aus wie ein Kopfhöreranschluss, siehe auch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Klinkenstecker" target="_blank">HIER</a> und der <span style="color:#f5f5f5;"><strong>XLR-Anschluss</strong></span> (große runde, meist bei professionelleren Mikros, siehe auch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/XLR" target="_blank">HIER</a>). Die MiniDV-Kameras haben meist Mini-Klinke-Eingang, da würde XLR nicht viel bringen (wobei es natürlich immer Adapter gibt).</p>
<p style="text-align:justify;">Zum Richtmikrofon gehört natürlich auch eine <span style="color:#f5f5f5;"><strong>Tonangel</strong></span>. Diese kann man sich schon eher selbst beschaffen oder auf alternative Mittel zurückgreifen. Sie sollte sich nicht zu stark in der Mitte biegen, aber auch nicht zu schwer sein. Das Mikrofon sollte einen sicheren Halt haben und keinesfalls lose hängen. Jedes Wackeln oder Stoßen der Stange kann grausame Folgen im Ton hinterlassen (die bekannten &#8222;Plopps&#8220;,&#8230;). Außerdem sollte keine elektrische Verbindung von den Händen zum Mikrofongehäuse bestehen bzw. das Mikrofonkabel vor elektromagnetischen Feldern (Stromkabeln, etc.) geschützt werden, da sonst evtl. Störgeräusche (&#8222;Brummen&#8220;) auftreten können (ich sprech aus Erfahrung <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  ).</p>
<p style="text-align:justify;">Zu guter Letzt braucht man noch ein <span style="color:#f5f5f5;"><strong>Kopfhörer</strong></span>, der am besten gut nach außen hin isoliert ist, damit man sich beim Kontrollieren auf den Filmton konzentrieren kann. Außerdem haben die meisten MiniDV-Kameras keine so guten Verstärker, was einen Kopfhörer mit empfindlicher Membran voraussetzt (gibts aber günstig). Ein extra Verstärker zwischen Kamera und Kopfhörer ist bei bestimmten Kameras sehr empfehlenswert (Laptops könnten da z.B. aushelfen).</p>
<p style="text-align:justify;">Mehr braucht man für die Aufzeichnung eigentlich nicht. Profis haben noch ein kleines Mischpult, in dem der Ton vor Ort noch verstärkt und durch Einstellungen bestimmte Geräusche entfernt werden können, das aber für Amateurfilmer nicht unbedingt von Nöten ist.</p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#f5f5f5;"><strong>. . . A N G E L N . . .</strong></span></p>
<p style="text-align:justify;">Um die großen Fische einzufangen, muss man die Angel dementsprechend richtig halten. Wichtig hierbei ist eine stabile Position des <span style="color:#f5f5f5;"><strong>Boom Operator</strong></span> (Tonassistent). Er muss mit dem Mikrofon am besten <span style="color:#f5f5f5;"><strong>so nah wie möglich</strong></span> an die Geräuschquelle (Personen, Objekte,&#8230;) &#8211; natürlich so, dass das Mikro nicht im Bild hängt. Vor der Aufnahme einer Einstellung sollte der Tonassistent mit dem Kameramann kurz absprechen, wie weit er gehen darf. Außerdem ist es wichtig, von welcher Seite aus man angelt. Spricht beispielsweise ein Charakter mehr nach unten zu Boden, sollte von unten geangelt werden, damit der Ton direkt auf das Mikro trifft.<br />
Dann ist es wichtig die Tonangel <span style="color:#f5f5f5;"><strong>ruhig</strong></span> zu halten. Gerade bei Amateur-Konstruktionen kann jede Bewegung ein störendes Geräusch erzeugen das mit aufgenommen wird &#8211; auch das Kabel, das von der Angel weggeht kann unter Umständen den Ton versauen. Deswegen schnappt euch einen <span style="color:#f5f5f5;"><strong>Kabelträger</strong></span>, der dafür sorgt, dass das Kabel nicht auf dem Boden herumschleift und dem Tonassistenten genug Kabel zusichert, damit er sich bewegen kann.<br />
Bei Geräuschen, die erst später hinzugefügt werden, sollte man trotzdem vor Ort ein kurzes Klatschen verwenden, das später ersetzt wird (sofern die Geräusche nicht innerhalb eines Dialoges stattfinden). Dies geht am besten, wenn im restlichen Ton wenig Rauschen vorhanden ist.<br />
Sollte einmal nicht sicher sein, ob der Ton &#8222;sauber&#8220; ist, lieber nochmal <span style="color:#f5f5f5;"><strong>kontrollieren</strong></span> oder/und die Einstellung <span style="color:#f5f5f5;"><strong>neu drehen</strong></span>. Später bei der Bearbeitung des Filmmaterial könntet ihr euch sonst ärgern, wenn gute Szenen Störgeräusche enthalten. Es gibt zwar dann noch die Möglichkeit des Filterns, die aber die Qualität senkt und die auch nicht immer anwendbar ist. Mit einem guten <span style="color:#f5f5f5;"><strong>Originalton</strong></span> (O-Ton) kann man später gut arbeiten.<br />
Hier nochmal die wichtigsten Punkte, die man beachten sollte:</p>
<p style="text-align:justify;">- Sichere Position des Tonassistenten<br />
- Überwachung durch Kopfhörer<br />
- So nah wie möglich an die Geräuschquelle ohne im Filmbild zu hängen<br />
- Kabelträger zur Überwachung des Kabelsalats<br />
- Bei Unklarheit nochmaliges Drehen</p>
<p style="text-align:justify;">Den Sinn einer <span style="color:#f5f5f5;"><strong>Filmklappe</strong></span> sollte man sich zu nutze machen, denn die Dinger gibts überall ganz günstig, sofern man nicht die &#8222;High Tech&#8220;-Dinger mit LED-Anzeigen, etc. benötigt. Ich habe z.B. eine als Souvenir bei einem Studio gekauft. Ein bisschen umbeschriftet tut auch die ihre Dienste.<br />
Für den Ton ist die Filmklappe in der Form praktisch, dass jedesmal, wenn die Klappe zusammenschlägt ein Geräusch im Ton hinterlässt, der sich später in der Bearbeitung als &#8222;Grenze&#8220; darstellt. So ist es dann einfacher, die einzelnen Szenen zu schneiden.</p>
<p style="text-align:justify;">Viele glauben &#8222;naja, wenn der Ton kacke ist, vertonen wir halt nach&#8220;, aber was für ein Aufwand eine Nachsynchronisierung ist, erkläre ich mal in einem anderen Teil. Das einzige was man recht einfach nachsynchronisieren kann sind Geräusche &#8211; hier kann man sich auch in der Vorbereitung schon auseinander setzen, welche man vor Ort aufnimmt und welche man nachträglich einfügt bzw. ersetzt.</p>
<p style="text-align:justify;">Das war nun ein bisschen ausführlich was den Ton angeht, aber wird hoffentlich dem ein oder anderen helfen &#8211; den der Ton ist meiner Meinung nach mehr als doppelt so schwer richtig gut aufzunehmen, gerade wenn man in die unberechenbare Natur hinaus geht&#8230;<br />
<em>Weiter gehts dann mit Teil 2: Die Verarbeitung&#8220;.</em></p>
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